Unsere Meinung zu der Deutschen Vorteilskarte:
Die Deutsche Vorteilskarte wird in Zusammenarbeit mit Mastercard herausgegeben und beinhaltet neben einer Prepaid-Kreditkarte auch eine Telefonkarte sowie eine Rabattkarte. Wegen der Prepaid-Funktion hat der Karteninhaber die volle Ausgabenkontrolle und das Risiko bei Kartendiebstahl wird vermindert, da der Verfügungsrahmen der Karte auf den eingezahlten Betrag beschränkt ist. Die Deutsche Vorteilskarte ist ohne bürokratische Schwierigkeiten zu haben und für jeden interessant, der eine Schufa- und Bonitätsprüfung umgehen wollen.
Mit dieser Karte können Kunden günstig oder sogar kostenlos telefonieren, bekommen Rabatte bei mehr als 7.000 Partnern (teilweise bis zu 50%), Cashback bei mehr als 250 Online-Partnern (bis zu 30%) und bis zu 5% Preisvorteil bei mehr als 200 Reisepartner.
Doch bei der Kartennutzung sind die hohen Bargeldabhebegebühren (es wird keine kostenlose Abhebung ermöglicht) und die teilweise hohen Aufladegebühren (es wird keine kostenlose Aufladung ermöglicht) vom Nachteil. Bei den Telefonrabatten fehlen etliche Länder auf der Rabattliste. Versicherungen sind nicht inklusive bei der Deutschen Vorteilskarte.
Diese Karte lohnt sich für all diejenigen, die den Telefonrabatt in die angebotenen Länder nutzen wollen. Ansonsten bietet diese Karte nicht mehr, als andere, günstiger Prepaid-Karten.
Was genau ist eine Prepaid-Kreditkarte? Diese können wie normale Kreditkarten genutzt werden: zum bargeldlosen Bezahlen in Geschäften und Restaurants, oder zum Abheben von Bargeld im In- und Ausland. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass der Besitzer zuerst eine bestimmte Summe auf die Prepaid-Karte einzahlen muss und erst dann über diese frei verfügen kann.
Die Karte ist somit eine Kreditkarte auf Guthabenbasis, für deren Bewilligung es keiner positiven Schufa-Auskunft bedarf. Sie funktioniert ähnlich wie ein Prepaid-Handytarif. Ausgegeben werden kann nur, was zuvor einbezahlt wurde. Und beim Bezahlen erfolgt eine Vorauthorisierung des erforderlichen Betrags auf der Karte. Dabei wird geprüft, ob das Guthaben auf der Karte für den Einkauf auch ausreicht.
Hintergrund:
Die Blackcard ist eine Prepaid-Kreditkarte des Kreditkarten-Anbieters Transact Network Limited. Die Transact Network Limited (TNL) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach Recht des britischen Überseegebietes Gibraltar. Das Unternehmen steht unter der Aufsicht der Financial Service Commision Gibraltar, welche die in diesem Gebiet zuständige Finanzaufsichtsbehörde darstellt. So ist auch die Blackcard in Gibraltar registriert und unterliegt somit den bankrechtlichen Gesezten von Gibraltar.
TNL ist ein lizenziertes und reguliertes Mitgliedsunternehmen (Principle Member) im Netz von MasterCard und Visa Europe sowie Anbieter von BIN-Sponsorchips und modularen Prepaid-Dienstleistungen für Programm-Manager und Markeninhaber. MasterCard und Visa Europe Principal Members sind Finanzinstitute, die Karten für die Nutzung in den Netzen von MasterCard und Visa herausgeben.
TNL stellt materielle und virtuelle Visa und MasterCard Prepaid-Karten aus. Die Lizenz des Unternehmens als E-Geld-Institut wurde auf alle EU- und EWR-Mitgliedsstaaten ausgedehnt, wodurch die Herausgabe von Prepaid-Kartenprogeammen auf europaweiter Ebene ermöglicht wird. Zu den Kunden von TNL gehören sowohl zugelassene Finanzinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen, Marketingfirmen und Mobilnetzbetreiber als auch Einzelhandelsketten, grosse und kleine Unternehmen und Regierungen.
Kreditkartengesellschaft:
Mastercard Worldwide gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Zahlungsverkehrsdienstleistungen und trägt dazu bei, den Alltag einfacher und effizienter zu gestalten. Als Franchisegeber, Prozessor und Berater im Zahlungsverkehr macht Mastercard als entscheidende Schnittstelle zwischen Banken, Regierungen, Unternehmen, Händlern und Karteninhabern überall auf der Welt den Handel erst möglich.
Allein 2010 wurde mit Mastercard-Produkten ein globaler Bruttoumsatz von 2,7 Billionen US-Dollar getätigt. Jährlich werden 23 Milliarden Transaktionen über das Mastercard Worldwide Network, das schnellste Zahlungsabwicklungssystem der Welt, ausgeführt. Mastercard kann dadurch 160 Millionen Transaktionen pro Stunde bearbeiten. Mit der Mastercard-Produktfamilie, zu der Mastercard, Maestro und Cirrus gehören, den Kernprodukten Kredit-, Debit- und Prepaidkarten sowie Plattformen und Funktionen, wie beispielsweise das Kontaktlos-Zahlsystem Mastercard PayPass oder Mastercard inControl, fördert Mastercard den weltweiten Handel. Das Unternehmen arbeitet mit Kunden, Regierungen und Unternehmen in über 210 Ländern und Regionen zusammen.