Konditionen mancher Kundenkreditkarten werden als intransparent kritisiert
Für Unternehmen sind Kreditkarten, die mit Hilfe eines Partners aus der Finanzbranche herausgegeben werden, eine sehr lukrative Plattform, um das eigene Image zu verbessern und einen allgemein höheren Bekanntheitsgrad zu erlangen. Nicht selten sind diese sogenannten Co-Branding-Kreditkarten nicht nur Kreditkarte, sondern auch Kundenkarte des emittierenden Unternehmens. Die ADAC-Karten sind in diesem Kontext das bekannteste Beispiel. Verbraucherschützer weisen nun darauf hin, dass sich unter diesen Kunden-/Kreditkarten auch einige schwarze Schafe befinden.
In einem sind sich Verbraucherschützer einig: Verbraucher sollten unbedingt genau auf die Konditionen achten. Diese seien nämlich nicht selten intransparent und würden sehr oft höhere Zinsen aufweisen als bei andere Kreditkarten. Für viele Kunden sei auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich, dass es sich um ein von einer Bank emittiertes Bezahlinstrument handle, denn die Bank, die hinter einer solchen Karte steckt, ist im Kartennamen (z.B. TUI-MasterCard) nicht enthalten. Für Kartenhalter ist es folglich nicht immer sofort ersichtlich, dass sie mit der Verwendung der Karte einen Kredit bei einer Bank aufnehmen.
Genaues Lesen der AGB und vor allem des Zinssatzes im Falle einer Überziehung ist unerlässlich für alle Kreditkarten. Für Kunden-/Kreditkarten gilt dies allerdings umso mehr.