Checkliste erlaubt Online-Shops, das Betrugs-Risiko zu minimieren
Der Online-Handel boomt, das steht außer Frage. Gleichzeitig ist ein rasanter Anstieg von Online-Betrugsdelikten im Bezug auf Finanztransaktionen zu beobachten.
E-Commerce hält für Händler neben großen Chancen auch erhebliche Risiken bereit. Kommt es zum Beispiel zu einer Bestellung mit einer gestohlenen Kreditkarte, entsteht dem Händler unter Umständen ein hoher finanzieller Schaden. In vielen Fällen ist die Ware bereits an den Betrüger versandt, wenn der eigentliche Halter der Kreditkarte Widerspruch einlegt und den Betrag zurückbucht.
Um sich vor diesen und ähnlichen Gefahren zu schützen, hier nun eine Checkliste, die es dem Online-Händler ermöglicht, das Risiko auf ein überschaubares Minimum zu reduzieren. Die Liste wurde von der Hamburger E-Commerce-Plattform Gimahhot zusammengestellt.
- Ist es die erste Bestellung des Kunden?
- Hat die Bestellung einen hohen Wert?
- Ist der Artikel bereits bei anderen Betrugsversuchen aufgefallen?
- Sind Rechnungs- und Lieferanschrift abweichend?
- Soll die Ware an eine Packstation oder ein Postfach geliefert werden?
- War die Adresse bereits in einen Betrugsfall involviert?
- Ist die Adresse nicht im Telefonbuch zu finden?
- Passen Name und E-Mail-Adresse nicht zusammen?
- Enthält die E-Mail-Adresse viele Zahlen?
- Wurde die Bestellung aus dem Ausland aufgegeben?
- Ergibt die Abfrage der IP einen Anonymisierungsdienst?
- Wurde die Bestellung nach 22 Uhr getätigt?
Im Zweifelsfall sollte eine Kopie des Personalausweises verlangt werden.