Innerhalb Deutschlands kann man bei über 515.000 Händlern mit der MasterCard bezahlen.
Das Funktionsprinzip MasterCard ist, ähnlich übrigens wie auch beim Hauptkonkurrenten VISA, recht simpel: das Unternehmen gibt über Mitgliedsbanken Kreditkarten an Kunden aus und schließt mit Händlern sogenannte Akzeptanzverträge ab. Mittlerweile können Kunden weltweit bei über 29 Millionen Akzeptanzstellen mit ihrer MasterCard bezahlen. In Deutschland sind es immerhin 515.000 Akzeptanzstellen.
Die erste MasterCard wurde im Jahr 1951 von der Franklin Bank in New York herausgegeben. Seither hat das Unternehmen einen ununterbrochenen Wachstumskurs eingeschlagen und beschäftigt heute eigenen Angaben zu Folge mehr als 4.000 Mitarbeiter. Die Marke MasterCard wird branchenintern auf 11,7 Mrd. Euro geschätzt und belegt hiermit Platz 67 unter den wertvollsten Marken der Welt.
Das Kreditkarten-Sortiment wird von den sogenannten Maestro-Karten ergänzt. Maestro-Karten bieten ebenfalls bargeldlose Zahlungen an, allerdings sind die Zahlungen für den Händler nicht abgesichert. Entsprechend geringer sind auch die Gebühren, die für den Händler anfallen.
Interessant: Mastercard hat selbst keinen Zugriff auf die persönlichen Daten der Karteninhaber. Dies liegt daran, dass die Karteninhaber von den lizenzierten Kreditinstituten verwaltet werden.