Neue Masche zum Kreditkartenbetrug beschäftigt die Polizei des Alpenlandes.
Auch wenn sich der Fall „nur“ im kleinen Alpenstaat Liechtenstein zugetragen hat, soll an dieser Stelle vor einer neuen Masche der Kreditkartenbetrüger gewarnt werden, zumal diese jederzeit auch hierzulande ihre Anwendung finden könnte. Konkret geht es um E-Mails, vor der seit geraumer die Liechtensteiner Polizei warnt und die sehr zweifelhafte Stellenangebote enthalten – letztendlich jedoch nur dem Kreditkartendiebstahl dienen.
In den E-Mails wird ein lukrativer Nebenjob angeboten, bei dem man mittels Geldabhebung durch eine Kreditkarte Provisionen erhalten und einen beträchtlichen Nebenverdienst erwirtschaften kann. Hierbei werden die Opfer aufgefordert, eine Kreditkarte mit einem Kreditrahmen an einem vorher vereinbarten Ort abzuholen und mit ihr einen vorgegebenen Geldbetrag zu beziehen. Ein Teil der Abhebung darf dann als Provision einbehalten werden, der Rest sei dann beim „Auftraggeber“ auszuhändigen. Zu Beginn des Arbeitsverhältnisses muss eine anonyme SIM-Karte gekauft sowie eine Vorauszahlung von 300 Franken als Kaution einbezahlt werden.
Die Polizei warnt nun, dass es sich bei diesen Kreditkarten um gestohlene Objekte handeln könnte, so dass jemand, der diesen Job annimmt, sich selbst strafbar macht. Die E-Mails seien Polizeiangaben zu Folge auch an ihrem recht fehlerhaften Deutsch zu erkennen.