Versteckte Gebühren und Auflagen können echte Bauernfänger sein.
Kostenlos ist nicht gleich kostenlos - das ist das Fazit einer Untersuchung von Focus Money. Viele Banken werben heutzutage mit kostenlosen Girokonten oder Kreditkarten. Doch Vorsicht ist geboten, denn oft müssen Kunden durch nicht immer transparente Zusatzvereinbarungen draufzahlen.
Insgesamt wurden mehr als 20 Girokonten - viele davon mit inklusiver Kreditkarte - untersucht. Ohne Ausnahme waren alle Konten komplett kostenlos in der Kontoführung. Allerdings ist die Gebührenfreiheit nicht selten an Bedingungen wie zum Beispiel regelmäßige Zahlungseingänge gebunden. Bei einigen Angeboten müssen bis zu 1.200 Euro monatlich eingezahlt werden, ansonsten kostet das Konto satte neun Euro im Monat. Aufs Jahr gerechnet werden dann fast 100 Euro fällig - der Preis eines bekannten Platin-Kreditkarten-Doppels.
Eine weitere Kostenfalle sind dem Focus Money Report zu Folge überteuerte Dispo-Kredite auf Girokonten und Kreditkarten. Hier sind vor allem Filialbanken mit sehr hohen Gebühren am Start. Dispokredite in Höhe von 12 % und mehr sind keine Seltenheit. Hier sind Direktbanken erheblich preisgünstiger. Allerdings sollte man als potenzieller Kunde prüfen, ob kostenlose Bargeldabhebemöglichkeiten bestehen.