Kreditkarten auf Guthabenbasis sprechen viele Zielgruppen an.
Bis vor ein paar Jahren galten Kreditkarten auf Guthabenbasis als Exoten auf den Kreditkarten-Märkten. In den USA ist dies bis heute der Fall. In Deutschland hingegen erlebte diese spezielle Kreditkarte einen regelrechten Boom - kaum eine Bank mehr, die keine Prepaid-Karte in ihrem Sortiment aufzuweisen hat. Auch immer mehr ausländische Finanzinstitute versuchen, hierzulande eine Prepaid-Karte zu emittieren (z.B. Kalixa Card).
Kreditkarten auf Guthabenbasis sprechen sehr viele Zielgruppen an.
1. Kinder und Jugendliche. Prepaid-Karten sind doppelt interessant für Heranwachsende. Zum einen werden sie Schritt für Schritt an den umsichtigen Umgang mit diesem modernen Zahlungsmittel herangeführt, und zum anderen ermöglicht die Kreditkarten-Abrechnung den Eltern einen guten Überblick über die Ausgaben der Kinder.
2. Urlauber und Interneteinkäufer. Gerade im Süden Europas sind gestohlene Kreditkarten argloser Touristen ein Sicherheitsproblem. Prepaid-Kreditkarten haben keinen Verfügungsrahmen, und Kartendiebe müssen sich, wird die Karte nicht rechtzeitig gesperrt, mit dem Guthaben der Karte begnügen.
3. Personen mit negativem Schufa-Eintrag. Wo kein Kredit gewährt wird, muss auch keine Kreditwürdigkeit nachgewiesen werden.
4. Selbstständige Unternehmer und Freiberufler. Auch wenn mittlerweile viele Kreditkarten mit Verfügungsrahmen ohne regelmäßigen Einkommensnachweis verkauft werden, so gibt es immer noch Herausgeber, die auf diesen Nachweis bestehen. Prepaid-Karten sind hier unkomplizierter.