Gebührenbefreiung oft an Auflagen gebunden
Girokonten und Kreditkarten gibt es wie Sand am Meer. Und auch, wenn viele mit gratis und kostenlos beworben werden, entpuppen sich viele Angebote als Stolperfallen. Meist werden Gebühren nur erlassen, wenn monatlich genügend Geld eingeht oder ein gewisser Umsatz gemacht wird.
Zu Girokonten mit monatlicher Grundgebühr hat auch die Stiftung Warentest recherchiert. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der „Finanztest“ vorgestellt. Grundlage des Girokontenvergleichs bildeten 77 Banken und deren Angebote. Berücksichtigt wurden neben bundesweit agierenden Instituten mit dichtem Filialnetz auch Regionalbanken.
Der bereits angesprochene Mindestgeldeingang liegt meist bei ca. 1000 Euro. So verlangt die Postbank beim Postbank Giro Plus 5,90 Euro Gebühr pro Monat, sollte der Geldeingang geringer als 1000 Euro ausfallen. Die Commerzbank berechnet unter 1200 Euro Entgelte in Höhe von 8,90 Euro pro Monat. Günstig ist dagegen die 1822direkt-Bank. Hier ist das Girokonto schon ab 1 Cent pro Monat kostenlos.
Oftmals werden für Zusatzleistungen wie etwa eine Kreditkarte saftige Gebühren fällig. Sollte sich der Kunde doch für ein kostenpflichtiges Konto entscheiden, empfiehlt die Stiftung Warentest, nicht mehr als 40 Euro pro Jahr bei Direktbanken und 80 Euro bei Filialbanken zu zahlen.