Zusatzhardware kann Kreditkartennutzung ohne PIN erleichtern.
Wissenschaftler der britischen Universität Cambridge haben das neue chip-basierte Sicherheitssystem in Kreditkarten, das auch "Chip & PIN" genannt wird, auf Schwachstellen untersucht. Offenbar konnten die Wissenschaftler etliche Schwachstellen finden. Dies geht aus einem FAZ-Bericht hervor.
Untersucht wurden Möglichkeiten, den Sicherheitsapparatus von 3D-Secure und Co. zu überlisten. Hierfür haben die Wissenschaftler versucht, sich in die Haut von Betrügern zu versetzen und die Position eines Hackers einzunehmen.
Eines ihrer Ergebnisse: ein Weg, um den nichtsahnenden Kartenhalter um sein Geld zu erleichtern, ist die Verwendung einer kleinen Zusatz-Hardware. Ziel ist, die Kartenlesegeräte in Supermärkten oder Tankstellen zu täuschen. Die Hardware macht es möglich, auch mit gestohlenen Kreditkarten Umsätze zu tätigen - auch wenn die PIN nicht bekannt ist.
Paradox: das Chip-System sollte eigentlich genau das Verwenden der Karte ohne PIN erschweren. Nun stellt sich heraus, dass der Chip durch Manipulation den Betrug sogar erleichtern kann. Einzelheiten hierzu sollen noch veröffentlicht werden.