EU und USA entwickeln Alarmsystem gegen Kreditkartenbetrug
2009 war ein Jahr, in dem das Schlagwort Kreditkartenbetrug in aller Munde kursierte. Dies lag an einem der größten Datenklau-Skandale überhaupt: 130 Millionen Kreditkartendaten wurden weltweit gestohlen und zum Teil betrügerisch eingesetzt. Nun haben die USA und die Europäische Union reagiert und ein neues Alarmsystem entwickelt.
Der sogenannte "Internet Fraud Alert" wird von der US-amerikanischen Bundespolizei FBI, Dutzenden Universitäten aus aller Welt sowie weltweit führenden Konzernen, u.a. Microsoft, unterstützt. Das Alarmsystem soll künftig den Betrug mit Kreditkarten soweit wie möglich eindämmen. Hierbei handelt es sich um ein Warnsystem, dem Partnerunternehmen beitreten können. Der Bedarf ist laut Microsoft gross: "Bis jetzt gibt es kein einfaches Verfahren, mit dem Sicherheitsforscher, die beispielsweise durch Phishing kompromittierte Nutzerdaten finden, Banken oder andere Anbieter warnen können".
Das neue, zentrale Meldesystem führt im Grunde die Ansätze vieler verschiedener Firmen zum Schutz vor Kreditkartenbetrug weiter aus. Die Meldestelle fungiert dabei als zentraler Anlaufpunkt für Sicherheitsspezialisten, Internet Provider, Behörden etc., um im Internet entdeckte, gestohlene Daten zu melden. Die Meldestelle informiert dann die betroffenen Unternehmen.