Abhebegebühren an Geldautomaten müssen in Zukunft angezeigt werden
Banken und Sparkassen haben sich laut Nachrichtenagentur AFP darauf geeinigt, dass Abhebegebühren an Geldautomaten ab 2011 noch am Automaten angezeigt werden müssen. Grund: die verbesserte Transparenz soll den Wettbewerb unter den Bankinstituten steigern. Eine von Bundesregierung und Verbraucherschützern geforderte Deckelung der Gebühren soll es weiter nicht geben. Somit ist es weiterhin für Verbraucher besser, wenn sie bei der eigenen Bank oder bei Partnerinstituten abheben. Die betroffenen Banken sind:
- Sparkassen mit 25.700 Geldautomaten
- Volks- und Raiffeisenbanken mit bundesweit 18.600 Automaten aufgestellt
- Cash-Group: Ein Verbund aus Deutsche Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank und Postbank sowie deren Tochterunternehmen. Sie haben bundesweit über 7000 Geldautomaten in Betrieb
- Cash-Pool: Verbund aus Sparda-Banken, SEB-Bank, Santander, die Targobank, Wüstenrot, Degussa und Nationalbank. Sie bieten 2500 Automaten
- Direktbanken: Diese Institute haben häufig nur ein kleines Automatennetz. Der Kunde kann aber häufig kostenlos an Fremdautomaten per Kreditkarten abheben